So, nach unserer allwöchentlichen Videosession mal wieder ein Review, diesmal von "Der Fluch von Darkness Falls", von dem wir lustigerweise ein Workprint gesehen haben. Aber n Original würde auch nicht zu uns passen
Story: vor 150 Jahren irgendwo im Osten der USA: Irgendne alte Omi verschenkt Goldmünzen an Gören, die ihr Milchzähne bringen (da lässt man sich doch gerne mal verhauen

). Allerdings brennt ihr Haus nieder, sie wird schrecklich entstellt und verliert alles. Als dann zwei Kinder verschwinden, wird die alte verschrobene Frau dafür verantwortlich gemacht und gelyncht. Sie verflucht das Kaff noch dahingehend, dass sie sagt, dass jedes Kind, welches seinen letzten Milchzahn verliert und sie beim Abholen desselbigen sieht, umbringt.
vor 12 Jahren: der kleine Kyle, die geile Drecksau, verliert just an dem Tag, als er sein erstes Fickdate mit Caitlin ausmacht, seinen letzten Milchzahn. Und bevor er zum Schrubben unter der Bettdecke kommt, erwischt er die böse Zahnfee beim Klau seines Zahnes. Er kann sich retten, dafür darf aber seine Mutter dran glauben. Kyle wird wegen des Mordes an seiner Mutter verhaftet und eingesperrt (tcha, nix wars mit ficken...).
Heute: Kyle, inzwischen ein totaler medikamentenabhängiger Psycho, wird von Caitlin gefragt, ob er ihr helfen kann, da ihr kleiner Bruder an den gleichen Schlaftstörungen wie er leidet. Kyle macht sich natürlich gleich auf den Weg und erkennt, dass er es zum zweiten Male mit der bösen Zahnfee zu tun hat...
Hmmm, irgendwie war das der schlechteste der Psycho-Horror-FLackerlicht-Thriller-Suspense-Dinger, die wir in letzter Zeit gesehen haben. Die Geschichte hat eigentlich nen coolen Hintergrund, da hätte man mehr draus machen können. Vor allem aus der Figur des Kyle; man hätte seine psychischen Probleme viel besser ausnutzen können. Zum Beispiel in einer Szene, wo er im dunklen nach Hause läuft, total panisch ist und NICHTS passiert. Hätte ganz sicher die Atmosphäre verstärkt. Aber der Film setzt auf die Holzhammermethode, und gleich beim ersten mal, als Kyle im Dunklen ist, stirbt jemand. Wie eigentlich im folgenden immer

. Oder auch Caitlin: ist nach 12 Jahren immer noch in einen Psycho verliebt, der angeblich seine Mutter getötet hat. Hallo? Dumm, oder was? Und sie hört auf einen Medikamentanabhängigen mehr als auf einen Arzt? Naja, Frauen sind halt komisch. Aber so komisch? Was mich aber am meisten gestört hat, war die Zahnfee. Irgendwie gar nicht so gruselig, da mir das Vieh halt immer als Zahnfee im Kopf blieb

. Und die Motivation von dem Vieh versteh ich nit. Im Polizeirevier wahllos Bullen plattgemacht, die es gar nicht gesehen haben (bis dahin im Film immer Kriterium für einen Kill) anstatt einem Moment zu warten und Kyle im fraglos irgendwann noch folgenden Dunklen abzumetzeln. Dazu noch etliche logische Fehler, aber was solls. Wenigstens war der Film nit so lang

Fazit: Hat mich enttäuscht der Streifen, einmal hab ich mich halb gegruselt, und das ganz am Anfang, danach eher Langeweile. Mehr als 3/10 gehen da nit.
Der andere Film war "Sleepy Hollow", von dem hamwer glaub ich schon ein Review hier.
Samma, hier am Uni-PC bleibt das nit bei einem Pop-Up von Coolwebsearch, es werden gleich mehrere, ich hatte bis jetzt teilweise um die 20 auf, wenn ich nit zwischengelöscht hätte noch n paar mehr. Was'n das für'n Scheiß?